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Forschungskonferenz Klimaresiliente Schwammstadt

C Coddou H Exkursion
© 3. Bundeskongress Grün in der Stadt/Reinaldo Coddou H.

Aufgrund des Klimawandels steigt die Anzahl an problematischen Starkregenereignissen und damit einhergehenden Überflutungen, aber auch Hitze und Trockenheit in Städten verlangen zunehmend nach Handlungsansätzen, um die Folgen solcher Ereignisse möglichst gering zu halten.

In vielen Städten gibt es bereits ganzheitliche, naturbasierte Ansätze zur wassersensiblen Stadtentwicklung, mit der sowohl die Auswirkungen starker Hitzeperioden verringert als auch die Folgen von Starkregenereignissen abgemildert werden können. Städte können in diesem Sinne etwa als „Schwämme“ fungieren und bei entsprechender Gestaltung große Wassermengen aufnehmen, die sonst an der Oberfläche abfließen würden. Das gespeicherte Wasser steht dann zur Verfügung, wenn in Trockenperioden Wasserreserven aufgebraucht werden und kann somit den Hitzeinsel-Effekt reduzieren. Damit können blau-grüne Infrastrukturen auch einen positiven Beitrag zur Lebensqualität, dem Wohlbefinden und der Gesundheit der Stadtbevölkerung leisten.

Auf der Konferenz „Klimaresiliente Schwammstadt“ am 20. Juni 2022 im Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau werden solche naturbasierten Lösungen am Beispiel der Schwammstadt als Beitrag zu Klimaanpassungen beleuchtet. Die Konferenz adressiert Akteure aus Wissenschaft (insbesondere Planungs-, Ingenieurs- und Sozialwissenschaften), Verbänden, kommunalen Unternehmen und Verwaltungen. Gemeinsam werden forschungs-, politik- und praxisrelevante Perspektiven in den Fokus genommen und Schwerpunkte herausgearbeitet, die in künftige Forschungsagenden einfließen sollen.

Weitere Informationen, das Programm und die Anmeldung finden Sie unter: https://www.umweltbundesamt.de/forschungskonferenz-klimaresiliente-schwammstadt